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Bandvorstellung März 2005
Biografie: Künstlerportrait
Wolfsheim
Bereits 1987 fingen Markus Reinhardt
und Peter Heppner an, gemeinsam Musik zu machen. Beide verband eine
tiefe Bewunderung für die Bands Kraftwerk und Bauhaus und schnell waren auch eigene
Kompositionen auf Demo-Tape gebannt und verkaufsfertig.
Mit sehr melodischen, rein synthetisch erzeugten Songs, die von einer
unverwechselbaren, warmen Stimme getragen werden, erspielten sie sich in ihrem
Hamburger Umfeld schnell eine größer werdende Fangemeinde. Allein die Plattenfirmen reagierten
mit Desinteresse bis schließlich das EFA-Sublabel Strange Ways Wolfsheim unter
Vertrag nahmen.
Mit der Maxi "The Sparrows and the Nightingales" aus dem Jahre 1991
landeten Wolfsheim ihren ersten großen Erfolg und ihr Debutalbum "No Happy View" verkaufte sich für
Undergroundverhältnisse hervorragend. Die Messlatte hing sogar so hoch, dass das
zweite Werk "Popkiller" dem Erwartungsdruck nicht wirklich standhalten konnte.
Trotzdem blieben die beiden ihrer eingeschlagenen Richtung treu und
komponierten weiter anrührende Elektroniksongs mit einem hohem Maß an
Melancholie.
1998 erschien dann "Die Flut", eine Kooperation von Peter Heppner und
Joachim Witt, die überraschend zum Single-Charthit wurde und gleichzeitig große
Aufmerksamkeit auf Heppners Hauptprojekt Wolfsheim lenkte. Mit der Maxi "It’s hurting for the first
time" lieferten Wolfsheim den Soundtrack zum Film von Detlev Buck "Liebe deine
Nächste". Dieser ließ es sich auch nicht nehmen, gleich noch das dazugehörige Video
zu drehen.
Bereits jetzt gilt das 1999 erschienene Album "Spectators" neben dem Debut als das
ausgereifteste, das dieses Darkpop-Duo bislang veröffentlichte. Auch das neue
Album "Casting Shadows" wurde ein großer Erfolg. Der Hit "Kein Zurück" landete
hoch in den deutschen Charts.Peter Heppner widmete sich fortan mehr
seiner Kooperationen mit der Chill-Out-Band "Schiller" wo er mit Titeln wie
"Leben... I Feel You" ebenfalls beachtliche Chartpositionen erreichen konnte.
(mp2.de)
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